Worum geht es hier?

Vier bis fünf Mio. Menschen in Deutschland leiden unter Depressionen. Eine erschreckende Zahl. Depressionen sind somit die psychische Volkskrankheit Nummer 1. Von innerer Leere über Niedergeschlagenheit bis zum Suizid – die Symptome dieser Krankheit sind vielseitig.

Bedingt durch unsere moderne Lebensweise und den stressigen Alltag haben sich depressive Störungen im Laufe der Jahre zu einer wahren „Volkskrankheit“ entwickelt, unter der immer mehr Menschen leiden.

Allein in Deutschland gibt es Tausende von Menschen, die kaum mehr in der Lage sind, ihre alltäglichen Aufgaben zu bewältigen. Die Hauptgründe dafür sind eine getrübte Grundstimmung, eine pathologische Lustlosigkeit sowie die soziale Abschirmung, welche die depressiven Menschen immer stärker in die Isolation treibt. Die Betroffenen sind oft nicht in der Lage, sich selbst zu helfen, um einer depressiven Phase zu entfliehen und wieder Spaß am Leben zu haben. Selbst die Aussicht, mit professioneller Hilfe die mentale Krankheit überwinden zu können, stellt für viele Depressive keinen Grund dar, um sich einem Arzt anzuvertrauen.

Für Betroffen als auch für Angehörige ist es oft schwer, eine Depression überhaupt zu erkennen. In vielen Fällen verbergen sich depressive Störungen hinter anderen Erkrankungen, sodass die Patienten vom Facharzt zum Facharzt geschickt werden und eine wahre Ärzteodysee hinter sich haben, bevor die Depression erkannt und richtig diagnostiziert wird. Insbesondere problematisch wird es dann, wenn bei dem Erkrankten ein akutes Suizidrisiko besteht, das nicht rechtzeitig erkannt wird. Da die Selbstmordquote bei einer schweren Depression bei etwa 10 Prozent liegt, lässt es sich nicht bestreiten, dass es sich bei einer Depression um eine schwere Krankheit handelt, die nicht selten tödlich enden kann. Wenn die Depression dann noch zu einem Suizid führt, kann es leicht passieren, dass dieser Selbstmord bei Angehörigen Schuldgefühle auslöst, die dann in eine eigene Depression führen können. Ein wahrer Teufelskreis.

Ich möchte mit meinem Blog einen kleinen Beitrag zur Aufklärung leisten und meine Erfahrungen – speziell was die Selbsthilfe angeht – weitergeben.

Leide sind Ärzte oft nicht mit neuen Behandlungsmethoden ohne Medikamente vertraut und Plätze für eine Psychotherapie sind gerade im ländlichen Raum hoffnungslos vergeben. Zu oft wurde ich auf meinem Leidensweg von Ärzten und Psychotherapeuten enttäuscht. Falsche Diagnosen, schlechte Psychotherapien, viel zu schnell sinnlose Antidepressiva verschrieben… aber lest einfach selbst….

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